Sprüche bzw. Zitate bekannter Persönlichkeiten über Sterben und Tod

Der Tod ist nichts Fürchterliches.
Nur die schreckliche Vorstellung

macht ihn furchtbar.

 Epiktet

Das, was wir Tod nennen,
ist in Wahrheit der Anfang des Lebens.
 


Thomas Carlyle  

Der Mensch ist das einzige Lebewesen,
das weiß, dass es sterben wird.
Die Verdrängung dieses Wissens
ist das einzige Drama des Menschen.
 

Friedrich Dürrenmatt 

Und so lang du das nicht hast,
Dieses: stirb und werde,
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde  

Johann Wolfgang von Goethe  

Fürchte dich nicht,
ermutigt der Engel,
ziehe mir nach,
laß dich durchleuchten,
kehre lichter zur Erde zurück,
stirb und werde wieder geboren,
bis das Vergehen
in Liebe verwandelt ist.

 Albert Steffen

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
 Und wieder nieder
Zur Erde muss es,
Ewig wechselnd.  

Johann Wolfgang von Goethe   


Denn wenn der Tod auch Vernichtung ist,
angesehen von dieser physischen Seite
des Lebens, so ist er das Herrlichste,
  das Größte, das Schönste,
das Erhabenste,
was immerfort gesehen werden kann
von der anderen Seite des Lebens aus.
Da bezeugt er fortwährend  den Sieg
des Geistes
über die Materie.

  Rudolf Steiner  

Das Nahen des Todes und auch der Tod selbst, 
die Auflösung des physischen Körpers, 
sind immer eine große Möglichkeit 
für spirituelles Erwachen. 

Leider wird diese Chance
in den meisten Fällen verpasst,
weil wir in einer Kultur leben,
die vom Tod fast kein Verständnis hat.
 

Eckhart Tolle

Ich glaube nicht, dass mit dem Tod alles aus ist.
Dieser wunderbare menschliche Körper,
dieses so unendlich komplizierte System,
unsere Seele, unsere Phantasie,
unsere Gedanken – alles nur
für ein einmaliges kurzes Erdenleben?

Nein, das glaube ich nicht!
Kein Schöpfer wäre so verschwenderisch.
Wir verlassen die Erde.
Aber wir kommen wieder.

 Heinz Rühmann 


Das empfindende, denkende  und  wollende Wesen in uns, was wir Menschen,
sobald wir
zum Bewusstsein unserer selbst gelangen, mit dem Worte Ich bezeichnen,
das Ich ist seiner Natur nach unkörperlich,
 
folglich  unaufhörlich und  unvergänglich
und wird auch durch die Trennung vom Leibe,
  seinem vormaligen sichtbaren Repräsentanten und Lebensgehilfen in der Sinnenwelt,  in seiner eigenen Art zu  leben
und zu sein, nicht  unterbrochen.

Christoph Martin Wieland  


Der Tod ist schrecklich oder kann wenigstens
schrecklich sein für den Menschen, 
solange er im Leben weilt. 

Wenn der Mensch aber durch 
die Pforte des Todes gegangen ist 
und zurückblickt auf den Tod,  so ist der Tod 
das schönste Erlebnis, das überhaupt 
im menschlichen Kosmos möglich ist.

Rudolf Steiner  

Ich kann nie aufhören zu wirken
und mithin
nie aufhören zu sein. 

Das, was man Tod nennt,
kann mein Werk nicht abbrechen,
denn mein Werk soll vollendet werden,
mithin ist meinem Dasein keine Zeit bestimmt
und ich bin ewig.  

Johann Gottlieb Fichte  

Was die Raupe Ende nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.
 

 Laotse

Das Leben nach dem Tod
ist wie ein neuer Song
auf einer anderen Platte.
 

 Gottfried Tollmann